
Du kannst nicht allen helfen.
Du kannst nicht ganz Afrika helfen.
Das musste ich erst lernen.
Ich habe gesehen, was Hunger bedeutet.
Ich habe erlebt, was Armut ist.
Ich habe drei Kriege durchlebt – und selbst heute trägt ein Teil von mir noch immer diese Angst in sich.
Die Angst vor Hunger.
Die Angst vor Verlust.
Die Angst vor dem, was man nicht kontrollieren kann.
Vielleicht ist es genau diese Erfahrung, die mich antreibt zu helfen.
Aber gleichzeitig habe ich verstanden: Ich kann nicht die ganze Welt retten.
Doch ich kann einem Menschen helfen.
Und dann noch einem.
Und vielleicht noch einem.
Und manchmal reicht genau das.
Denn für den einen Menschen, dem du hilfst, bist du nicht „ein Teil der Lösung“ –
du bist die Lösung.